Wenn Qualität sichtbar wird | Chemische Analyse

Was zeigt die chemische Analyse?

Die chemische Analyse bestimmt, aus welchen Elementen ein Metall oder eine Legierung besteht und in welchen Anteilen diese enthalten sind.

Je nach Aufgabenstellung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, beispielsweise die optische Emissionsspektrometrie (OES) oder die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA).

 

Typische Einsatzfelder

  • Identifikation und Verwechslungsprüfung von Werkstoffen
  • Kontrolle der Legierungszusammensetzung
  • Wareneingangsprüfung und Lieferantenbewertung
  • Schadensanalysen und Klärung unbekannter Werkstoffe

 

Vorteile und Herausforderungen

Schon kleine Abweichungen in der Zusammensetzung können Eigenschaften wie Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Schweißbarkeit beeinflussen. Mit der chemischen Analyse lassen sich deshalb Angaben aus Zeichnungen, Spezifikationen oder Werkstoffzeugnissen gezielt überprüfen.

Je nach Verfahren kann die Analyse direkt am Bauteil oder im Labor erfolgen – für schnelle Kontrollen ebenso wie für detaillierte Untersuchungen.

Nicht jedes Verfahren kann jedoch alle Elemente gleich gut bestimmen. Die passende Methode hängt vom Werkstoff, den gesuchten Elementen und der erforderlichen Genauigkeit ab.

 

Fazit

Die richtige Werkstoffzusammensetzung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein Bauteil die erwarteten Eigenschaften erfüllt. Die chemische Analyse liefert dafür die entscheidenden Informationen.

 

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