Wenn Qualität sichtbar wird | Mit diesen Verfahren macht ZfP unsichtbare Fehler sichtbar

Was ist ZfP?
Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) umfasst Verfahren, mit denen metallische Bauteile, Werkstoffe und Schweißverbindungen geprüft werden, ohne sie zu beschädigen. Sie ist unverzichtbar für Fertigung, Abnahme und Qualitätssicherung – insbesondere dort, wo Sicherheit und Zuverlässigkeit entscheidend sind.

Welche ZfP- und ergänzenden Prüfverfahren gibt es?
Je nach Prüfziel kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, z. B.:

  • Sichtprüfung (VT):
    Beurteilung von Oberfläche, Nahtform und sichtbaren Unregelmäßigkeiten
  • Farbeindringprüfung (PT):
    Nachweis offener Oberflächenrisse an nichtporösen Metallen
  • Magnetpulverprüfung (MT):
    Auffinden oberflächennaher Fehler an ferromagnetischen Werkstoffen
  • Ultraschallprüfung (UT, Phased Aray / PAUT, TOFD):
    Volumenprüfung von Bauteilen und Schweißnähten auf Bindefehler, Risse, Wanddicken
  • Durchstrahlungsprüfung (RT / RT Digital):
    Abbildung innerer Volumenfehler mittels Röntgen
  • Wirbelstromprüfung (ET):
    Prüfung der Randzone, z. B. auf Risse, Materialverwechslungen oder Schichtdicken
  • Mobile Härteprüfung (UCI):
    Schnelle Härtebestimmung direkt am Bauteil
  • Mobile Materialanalyse (RFA):
    Identifikation von Legierungen und Werkstoffsorten vor Ort
  • Dichtheitsprüfung (LT):
    Nachweis von Leckagen

 

Welches Verfahren ist sinnvoll?

Die Auswahl hängt von Werkstoff, Geometrie, Fehlererwartung, Zugänglichkeit und Normen ab. Abonnieren Sie unseren Newsletter „imq News | Werkstoffprüfung praxisnah“ und erfahren Sie in Kürze mehr zum Thema.

 

In den nächsten Ausgaben dieser Postreihe gehen wir jeweils in ein Verfahren tiefer rein – praxisnah, kompakt und mit Blick auf Stärken und Grenzen, jeden Monat neu. Folgen Sie uns und verpassen Sie keinen Beitrag.

 

Wir sind Ihr Partner für Werkstoffprüfung – von der Schweißnahtprüfung bis zur Schadensanalyse. Mit Erfahrung in all den vorgestellten Prüfverfahren. Sprechen Sie uns an.