Verstärkung für unsere Entwicklungsabteilung

– und ein starkes Zeichen für Frauen in den Ingenieurswissenschaften

Seit 01.03.2026 verstärkt Julia Noack unser F&E-Team – und wir freuen uns sehr, sie nun fest bei imq begrüßen zu können.

 

Julia studierte Maschinenbau an der Hochschule Mittweida und hat uns bereits zwei Jahre lang als Werkstudentin parallel zum Studium unterstützt. In dieser Zeit konnte sie unsere Arbeit in der Werkstoffprüfung intensiv kennenlernen – und ihre Begeisterung für dieses Fachgebiet weiterentwickeln.

 

Besonders freuen wir uns auch darüber, dass immer mehr Frauen technische Berufe und Ingenieurstudiengänge für sich entdecken. Neben Julia konnten wir für dieses Jahr auch eine Auszubildende zur Werkstoffprüferin gewinnen – ein starkes Signal für mehr Vielfalt in einer traditionell eher männlich geprägten Branche.

 

Ein zentraler Baustein ihrer Arbeit bei uns war ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit einem hochaktuellen Forschungsthema beschäftigt hat:
➡️ Entstehung thermischer Schädigungen auf gehärteten Oberflächen hochlegierter Stähle und deren zerstörungsfreie Detektion

 

Das Thema ist Teil des Forschungsprojekts ThebeS, das wir gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg bearbeiten. Hintergrund ist eine zentrale Fragestellung aus der industriellen Praxis: In der Getriebe- und Lagerherstellung werden zunehmend hochlegierte Stähle eingesetzt, deren Verhalten bei unerwünschtem Wärmeeintrag noch nicht vollständig verstanden ist.

 

Um solche thermischen Schädigungen zuverlässig zerstörungsfrei erkennen zu können, braucht es geeignete Vergleichskörper und Prüfansätze – genau hier setzt unsere Forschung an und verbindet grundlagenorientierte Untersuchung mit direkter industrieller Anwendung.

 

Julia blickt positiv auf ihre Zukunft mit uns:

„Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen funktioniert sehr gut und ich werde Schritt für Schritt in neue Prüfverfahren eingearbeitet.“

 

Wir freuen uns sehr, dass du deinen Weg bei imq weitergehst – willkommen im Team, Julia!

 

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